Rund fünf Kilometer bis nach Hameln. Mitten in der Natur, aber nicht weit vom Zentrum entfernt. Im Grunde kein Wunder also, weshalb Halvestorf und Haverbeck als Lebensmittelpunkte so beliebt sind. Nicht nur bei Menschen, die dort wohnen, sondern auch bei solchen, die Erfrischung suchen. An Tagen wie diesen – heute und morgen um die 35 Grad Celsius – dürfte das Freibad Halvestorf sprichwörtlich zum Hotspot werden.
Wir begeben uns aber erst einmal nach Haverbeck. Hier hat sich der Alltag verändert. Früher zwängte sich der Verkehr durch enge Kurven und schmale Straßen, heute bleibt davon vor allem eines: Ruhe. Seit 1999 entlastet die Ortsumgehung den kleinen Ort, in dem man von Hundeschule über Hofverkauf einiges entdecken kann.
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Gepflegte Gärten, schön restaurierte Fachwerkhäuser – hier in Haverbeck herrscht wahrlich noch ein typisches Dorfleben vor, aber gleichzeitig ist die Stadt ganz nah. Was den Ort trägt, ist das Miteinander. Mehrere Generationen arbeiten auf den Höfen zusammen, Hofläden werden mit Herzblut geführt – manchmal bis ins hohe Alter.
Auch das Leben drumherum ist erstaunlich lebendig: Osterfeuer, gemeinsames Weihnachtsbaum-Aufstellen, ein Umwelttag für Feld und Flur – und Spielplätze, auf denen immer etwas los ist. Für Kinder und Familien ein geradezu idealer Ort. Und nicht weit entfernt von Hope und Halvestorf, wo das Freibad lockt.


Gemeinsam stark
Halvestorf, Hope, Bannensiek, Weidehohl – sie sind eine Einheit, sind gemeinsam stark. Diese Dörfer funktionieren nicht einfach so, sondern sind echte Teamplayer. Halvestorf ist dabei der Mittelpunkt: aktiv, gewachsen, mit Vereinen, Treffpunkten und Bewegung. Hier ist immer etwas los – aber nie zu viel.

Rundherum wird es ländlicher. Das heißt aber nicht, dass es hier langweilig ist. Im Gegenteil … es ist erstaunlich viel los. Freizeitsuchende, Wanderer, Spaziergänger – sie alle schätzen die Umgebung hier sehr. Zum Beispiel oberhalb von Weidehohl, wo der Wald wie eine Lunge für diese Region atmet. In Hope, Bannensiek und Weidehohl ist der Himmel ein bisschen näher dran, sie liegen höher, aber vor allem wirken diese Dörfer bei manchen wie der Himmel selbst, der Himmel auf Erden. Wege führen an Feldern entlang, durch kleine Waldstücke, über Strecken, die man nicht eilig zurücklegt, sondern genießt.

Und dann gibt es noch die Orte, an denen alles zusammenkommt: Ein Freibad, das im Sommer zum Treffpunkt wird. Ein Campingplatz, der nicht nur Ruhe, sondern auch eine Bühne sein kann – für Festivals, Begegnungen und Abende, die länger dauern als geplant. Selbst Doro Pesch, die deutsche Metal-Queen, war ja schon hier, als das große „Paddy Rock Open-Air“ hier für Furore sorgte. Auch das Dachzelt-Festival, gerade erst gewesen, ist immer ein Highlight. Man wird den Eindruck nicht los, dass Halvestorf samt seiner umliegenden Orte und Haverbeck eingeschlossen die große weite Welt ein bisschen zu sich heranzieht, ohne dabei die dörfliche Kraft und Ruhe zu verlieren, die man hier auf jedem Quadratmeter spürt.
Jetzt aber ab in die Fluten, es ist heiß heute …
isy / ey


