Ein Leuchtturm der medizinischen Versorgung

Einst aus einem „Gesundbrunnen“ für verschiedene Heilungen entstanden, ist das idyllisch am Waldrand gelegene Krankenhaus Lindenbrunn heute eine moderne Klinik – speziell ausgerichtet auf die Diagnostik, Therapie und Pflege von Patientinnen und Patienten mit neurologischen und geriatrischen Erkrankungen. Mit dem Neubau, der 2023 eingeweiht wurde, wuchs das Krankenhaus nicht nur räumlich: Im Rahmen des Projekts „Neukonzeption der Pflege“ wurden die Bedingungen für Patientinnen und Patienten sowie für die Mitarbeitenden nachhaltig optimiert. Ein guter Grund, sie am Samstag, 20. Juni, bei einem Tag der offenen Tür interessierten Gästen vorzustellen.

Mit 252 Betten und einer jährlichen Auslastung von rund 90 Prozent zählt die Klinik zu den wichtigsten medizinischen Einrichtungen im Landkreis Hameln-Pyrmont. Mit über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist „Lindenbrunn“ der größte Arbeitgeber im östlichen Landkreis.

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Die Klinik ist speziell darauf ausgerichtet, die medizinisch-therapeutische Lücke zwischen Akut- und Anschlussheilbehandlung zu schließen. Vom Tag der Aufnahme bis zum Tag der Entlassung ist der gesamte Behandlungsprozess durchgängig und für alle Beteiligten transparent. Qualifizierte medizinische Behandlung, intensive Pflege, gut aufeinander abgestimmte Therapiekonzepte, Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln und Hilfe bei der gesellschaftlichen Wiedereingliederung oder bei der Suche nach einer geeigneten Pflegeeinrichtung – das alles erfolgt im Krankenhaus Lindenbrunn unter einem Dach. Patienten mit akuten und/oder chronischen Erkrankungen wird eine umfassende Versorgung, die sowohl die medizinische Behandlung als auch die individuell abgestimmte Rehabilitation umfasst, angeboten.

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„Im Juni 2023 war das Krankenhaus nach einer fünfjährigen Bauphase durch einen neuen Anbau erweitert worden“, berichtet Klinikmanager Gerrit Hirsch. Durch den Neubau seien in allen Bereichen rund 80 weitere Arbeitsplätze entstanden, und die Bettenkapazität auf die bereits genannten 252 erhöht worden.

Die Patientinnen und Patienten werden in modern eingerichteten Zimmern betreut. Durch die rollstuhlgerechten, tiefen Fenster sind die Räume tageslichthell, und ein durchgehendes Farbkonzept erleichtert die Orientierung im Gebäude. „Im großen Gerätepark stehen unseren Patientinnen und Patienten modernste Therapiegeräte zur Verfügung“, betont Hirsch. Weiteres Highlight ist ein Therapiebad mit hohen hygienischen Standards, das demnächst in Betrieb genommen werden soll. Der Neubau ist Teil einer umfassenden Modernisierung des Krankenhauses.

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Diese beinhaltet auch den Umbau und die Renovierung der ehemaligen Stationsräumlichkeiten zu modernen und größeren Therapiebereichen. Träger des Krankenhauses Lindenbrunn ist der Verein Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen Lindenbrunn. Er wurde 1965 gegründet, mit dem Zweck, die wohlfahrtspflegerische Betreuung von Schwerbehinderten zu übernehmen. Dieser Satzungszweck wird zum einen durch den Betrieb des Krankenhauses Lindenbrunn, zum anderen durch die Führung von mehreren Pflegeeinrichtungen verwirklicht.

So ist der Verein auch Träger beziehungsweise Gesellschafter der Scharnhorst-Residenz in Hameln, der Pflegeeinrichtung im Zentrum in Bad Nenndorf, des Hauses Kurt Partzsch in Bückeburg und des Hauses Viktoria Luise in Bad Rehburg.

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Tag der offenen Tür – das Programm

Der Tag der offenen Tür findet am Samstag, 20. Juni, statt. Von 11 bis 17 Uhr lautet das Motto „Medizin zum Anfassen“ – lernen Sie unser Haus kennen“. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laden dazu ein, über die so wichtige Einrichtung viel zu erfahren.

  • Blick hinter die Kulissen
  • Spannende Fachvorträge
  • Hüpfburg für kleine und große Gäste
  • Kreativecke für Kinder
  • Führungen
  • Leckeres Essen & Trinken vor Ort

… und vieles mehr

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Lindenbrunn historisch

„Gesundbrunnen“ und Lindenbäume

Dort, wo sich heute das Krankenhaus Lindenbrunn befindet, war im 16. Jahrhundert ein Schwefelbrunnen entdeckt worden, dessen Heilkräfte überregional von sich reden machten.

Der „Gesundbrunnen“ wurde erstmals 1531 urkundlich belegt. Lindenbäume wurden um den Brunnen herum gepflanzt und somit der Grundstein für den Namen des späteren Sanatoriums Lindenbrunn gelegt. Seither hat die Einrichtung eine wechselvolle Geschichte erlebt, die Kreise zog. Ab 1906 wurde Lindenbrunn als privat betriebenes Sanatorium von der Familie Dr. Netter geführt.

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Im Jahr 1943 wurde das Sanatorium in ein Lazarett der Deutschen Wehrmacht umgewandelt. Nach Kriegsende wurde es dann wieder durch die Inhaberfamilie Dr. Netter als privates Sanatorium betrieben. Eine kleine Gruppe sozialpolitisch engagierter Bürger gründete daraufhin den „Verein zur Betreuung von Schwerbehinderten e.V.“, der heute den Namen „Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen Lindenbrunn e.V.“ trägt. In den 1960er Jahren wurde das Sanatorium Lindenbrunn umbenannt in „Spezialkrankenhaus Lindenbrunn“. Bis die Einrichtung ihren heutigen Namen, Krankenhaus Lindenbrunn, erhielt, sollten noch einmal fast drei Jahrzehnte vergehen. 1996 spezialisierte sich das Haus auf die Behandlung von geriatrischen Patienten sowie neurologischen Patienten mit schweren Schädel-Hirnverletzungen.

sto