Check-up für Mensch und Maschine

Gut vorbereitet in die Motorrad-Saison

Frühling ist‘s. Der Lenz bringt viele(s) ins Rollen, vor allem steigt die Zahl der Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern. Zwar gibt es auch „Biker“, die sich 365 Tage im Jahr auf ihre Maschine setzen, um damit unter anderem zur Arbeit zu fahren, doch das Gros der Motorräder trägt Saisonkennzeichen. Damit verbunden: Erstens offizielle Saisonstart-Events wie etwa bei der Motorrad-Meisterei Lange in Hehlen. Und zweitens die Mahnung der Experten vor Ort, sich erst wieder peu à peu ans Cruisen und Fahren zu gewöhnen.

Man verlernt‘s natürlich nicht während der dunklen Monate, seine Maschine zu fahren. Wohl aber fehlt nach einer mehrmonatigen Pause ohne Zweifel die Übung. Solche Fahrerinnen und Fahrer, die erst im Frühling wieder aufsteigen, müssen sich die Sicherheit auf zwei Rädern neu „erfahren“. Ein bisschen Training tut gut, zum Beispiel sonntags auf einem leeren Supermarktparkplatz. Und egal, wohin die Tour schon führen soll: Lieber defensiv unterwegs sein, sicher werden, Freude finden und Frischluft genießen. In Sachen Gleichgewicht, Koordination, Beschleunigung und Geschwindigkeit stellt das Motorrad andere Anforderungen als der Pkw. Daran muss man sich nach der Pause langsam gewöhnen.

Dies alles am besten erst nach dem Check-up in der Werkstatt. Klar ist: Viele „Biker“ erledigen bestimmte Dinge selbst, weil sie sich gut auskennen. Bei Mängeln aber gilt: Alles, was sicherheitsrelevant ist, gehört in die Hände von Profis! Ohne Fachwerkstatt wird kaum der Traum vom sicheren Fahren auf zwei Rädern wahr. Der Grund liegt in der ausgefeilten Motorradtechnik. Vom „Schrauber“ hat sich der Beruf gewandelt zu einem Mechatroniker. Hightech kann nur durch Hightech überprüft werden – in der eigenen Garage zu Hause ist das nicht möglich.

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Was sicherheitsrelevant ist, gehört in die Hände von Profis

Das Credo sollte also unbedingt lauten, in jedem Fall jetzt einen Termin mit der Fachwerkstatt zu vereinbaren, damit dort die Maschine durchgecheckt wird.

Überprüfung der Bremsen. Begutachtung der Bereifung. Reinigung der Antriebskette. Kontrolle der Batterie. Schalter, Licht und Füllstände und und und … und erst, wenn alles funktioniert, kann die Freude am Fahren auf zwei Rädern auch wirklich als grenzenlos empfunden werden.

Drei Fachwerkstätten stehen in diesem Zusammenhang für besonderen Service rund um bekannte Marken. Wer Yamaha fährt oder kaufen will, muss das Unternehmen Straubel Motorsport am Scheckfeldweg 12 in Afferde ansteuern. Geht es um die Marke Suzuki, steht das Team von Motorrad Schwekendick in der Ruthenstraße 17 in Hameln für einen umfangreichen Werkstattservice und Verkauf von Neu- und Gebraucht-Bikes seinen Kundinnen und Kunden zur Verfügung. Und dann wäre da noch die Motorrad-Meisterei Lange in Hehlen zu nennen, die gleich zwei starke Marken sowohl in Reparatur, Wartungsservice und Verkauf im Portfolio hat: Ducati und Honda. Tipp: Am Samstag, 18. April, ist offizieller Startschuss für die neue Saison in der Motorrad-Meisterei Lange in Hehlen. „Und niemand verlässt uns hungrig“, frohlockt das Team.


„Unbedingt empfehle ich, Fahrweise und Geschwindigkeit nicht nur den Verkehrs-, sondern den Straßenverhältnissen anzupassen. Viele schöne Strecken im Weserbergland sind voller Schlaglöcher, weil überall Geld für Sanierungen fehlt. Teils ist auch Kopfsteinpflaster verbaut, was für Motorradfahrer nicht von Vorteil ist.“

Harald Straubel
Straubel Motorsport GmbH, Afferde


„Ein Saisonstart ist kein einmaliges Ereignis, sondern der Auftakt zu einem Prozess, bei dem Mensch und Maschine wieder in Einklang gebracht werden müssen. Die größte Gefahr lauert oft in der Routine, die erst wieder neu kalibriert werden muss. Zudem sind Straßenoberflächen noch tückisch, der Asphalt kalt und feucht.“

Stephan Lange
Motorrad-Meisterei Lange, Hehlen


„Es lohnt sich sowohl aus ökonomischer wie ökologischer Sicht, dem Motorradfahren mehr Beachtung zu schenken. Beispiel: Maschinen mit 125 ccm sind steuerbefreit und verbrauchen pro 100 KM nur um die zwei Liter Benzin, höchstens! Das ist eine echte Alternative zum Auto. Und: Die Neupreise beginnen bereits bei rund 3000 Euro.“

Axel Schwekendick
Motorrad Schwekendick, Hameln