Lieblingsortschaft Lauenstein!

Wie das 2000-Einwohner-Dorf viele in seinen Bann zieht.

Traumstart für den Pflegedienst in Lauenstein: Die PflegeCops (Ambulante Pflege) und ASW (Alltags- und Seniorenbegleitung Weserbergland) haben vor einigen Tagen den gemeinsamen Pflegedienst an der Hemmendorfer Straße 9 eröffnet. Und zwar nicht einfach so im Stillen, sondern mit einem Fest.

Ein Fest, das Jung und Alt zusammengebracht hat. Und genau darin liegt ja der Sinn einer ambulanten Pflege: dass Hilfe, Verständnis und Unterstützung über alle Generationen hinweg gelebt wird. Spezialitäten vom Grill, Hüpfburg, Dosenwerfen, Kuchenbuffet … – die Eröffnung des Pflegedienstes Lauenstein machte allen Teilnehmern Freude. Und wird denen, die in Zukunft vom Team unterstützt werden, ebenso Freude bereiten. „Unser Ziel ist es, dass es Ihnen gut geht. Ihre Lebensfreude und Selbstbestimmtheit soll an oberster Stelle stehen. Ihre Wünsche zu erfüllen, kommt unserem Credo nahe“, heißt es in puncto Alltagsbetreuung. Vielleicht ist dieses Credo ja aber auch ein Synonym für den grundsätzlichen Zusammenhalt in der ganzen Ortschaft Lauenstein, der sowohl von nachbarschaftlicher Hilfe als auch von einem regen Vereinsleben geprägt ist.

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Ein Dorf mit großem Zusammenhalt

Manchmal sind gerade aus diesem Grund die kleinen Orte wie Lauenstein ein Geheimtipp für Wohnungssuchende, junge Familien, Singles und Rentner, die anders leben wollen, nicht so anonym wie in der Großstadt. Sie können hier Freundschaft und Nachbarschaft pflegen und sich mit Engagement einsetzen für ein gutes Miteinander im Ort. Lauenstein im Flecken Salzhemmendorf gilt dabei als Vorreiter. Und, nun ja, so klein ist es mit knapp über 2000 Einwohnern ja auch gar nicht.

Lauenstein bringt mit seinem Naturbad ein echtes Sommer-Argument ins Spiel. Allerdings müssen „Wasserratten“, die die entspannte Atmosphäre des Naturerlebnisbades einer überfüllten Badeanstalt vorziehen, Geduld beweisen, denn in diesem Jahr ist das Lauensteiner Bad aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen. Erst 2027 wird es wieder freigegeben – immerhin ein Grund, Lauenstein auch als Nicht-Lauensteiner in Erinnerung zu behalten. Der berühmte Knoten im Taschentuch ist vielleicht nicht die modernste Variante, aber immer noch wirkungsvoll.

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Wenn also nicht im Wasser, so aber doch in der Natur kann man sich in und um Lauenstein herum dennoch sportlich betätigen, selbst dann, wenn die fast schon berühmte Lerchenspornblüte (im März) jetzt längst nur noch Geschichte ist. Lauenstein lockt Ausflügler mit Wanderungen im Ith; das Dorf eignet sich perfekt als Ausgangsbasis. Von hier kann das Ithgebiet erwandert und durchspaziert werden. Auch sportbegeisterte Kletterer fühlen sich hier im Ith zu Hause. Das Klettergebiet des Kalksteins wird als Mekka der Outdoorsportler in Norddeutschland bezeichnet. Und wer danach Durst und Hunger verspürt, findet im beschaulichen Lauenstein mehr als nur eine Möglichkeit, neue Energie zu tanken!

jlg