Wo der Schuh nicht drückt

Orthopädieschuhtechnik und ihre Bedeutung

Das bedarf oft der handwerklichen Unterstützung – damit am Fuß und anderswo im Körper „alles richtig läuft“. Probleme an Füßen, Knien, Hüfte oder Rücken kann man mit Orthopädieschuhtechnik zu einem Großteil verhindern. Und man bedenke: Der Mensch geht 180.000 Kilometer in seinem Leben, das ist viermal um den Erdball. Dabei müssen die Füße 1000 Tonnen Belastung am Tag aushalten. Schwerstarbeit, die wir dem Fuß erleichtern sollten. Orthopädieschuhtechnik – meist schreckt das Wort ab. Man denkt an schwarze klobige Schuhe.

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Diese Zeiten sind lange vorbei. Die Orthopädieschuhtechnik ist ein wichtiger Helfer und Gesundheitsgarant für alle Personen- und Berufsgruppen – also jedermann – geworden. Selbstverständlich versorgt der Orthopädieschuhmacher auch weiterhin mobil eingeschränkte und erkrankte Menschen. Hilfen können hier individuell gefertigte orthopädische Schuhe sein.

Oft reicht es medizinisch gesehen aber auch schon, Bequem-/Komfort- oder Konfektionsschuhe zuzurichten oder Einlagen anzufertigen. Das hängt jeweils von der ärztlichen Diagnose und Verschreibung ab. Behinderungen des Gehapparates sowie Fehlstellungen und Deformationen bedürfen unbedingt der Orthopädieschuhtechnik. Auch viele Krankheiten können durch Schuhe vom Orthopädieschuhmachermeister positiv beeinflusst werden. Rheuma und Gicht sind Beispiele dafür. Diabetiker Typ II benötigen unbedingt die hoch spezialisierte Unterstützung der Orthopädieschuhtechnik. Dabei arbeiten vielerorts Ärzte, Podologen und Orthopädieschuhmacher im Sinne der optimalen Patientenversorgung eng zusammen.