Chancen – Bildung – Beruf:Gestalte Deine Zukunft

Infotage Donnerstag, 5. & Freitag, 6. Februar, 14 bis 17.30 Uhr

Die drei berufsbildenden Schulen in Hameln – Eugen-Reintjes-Schule, Elisabeth-Selbert-Schule und Rüdiger-Butte-Schule (vormals Handelslehranstalt) – bieten viele Möglichkeiten: vom Hauptschulabschluss über den Sekundarabschluss I bis hin zur Fachhochschulreife und dem Abitur. Damit junge Menschen den richtigen Weg einschlagen können, gibt es neben dem üblichen Beratungsangebot jetzt zwei Infotage im Februar. Das Motto: „Gestalte Deine Zukunft“.

Termine jeweils von 14 bis 17.30 Uhr:

  • Donnerstag, 5. Februar:
    Eugen-Reintjes-Schule (Breslauer Allee)
  • Donnerstag, 5. Februar:
    Rüdiger-Butte-Schule (vormals Handelslehranstalt, auch Breslauer Allee)
  • Freitag, 6. Februar:
    Elisabeth-Selbert-Schule (Thibautstraße)

Diese drei Landkreisschulen runden das Bildungsangebot der Stadt ab und bieten Schülerinnen und Schülern eine Vielzahl von Schwerpunkten und Abschlüssen. Wer sich in den Bereichen Wirtschaft, Ernährung, Gesundheit/Pflege, Sozialpädagogik oder im gewerblich-technischen Bereich ausbilden lassen möchte, kann eine der drei beruflichen Schulen in Hameln besuchen.

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Ganz neu:
die Schulform BGS Dual

Die zentralen Bereiche der Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) bilden dabei die Fachrichtungen Agrarwirtschaft, Ernährung und Hauswirtschaft, Gesundheit und Pflege, Körperpflege und Sozialpädagogik. An der Rüdiger-Butte-Schule (RBS, früher HLA) können Schülerinnen und Schüler ebenfalls beginnen, ganz gleich, welchen Abschluss sie zuvor bereits erreicht haben. Von der Berufseinstiegsschule bis hin zur Fachhochschulreife sind zahlreiche Bildungswege vertreten. Dabei liegt der Schwerpunkt der Rüdiger-Butte-Schule im Bereich Wirtschaft und Verwaltung. An der Eugen-Reintjes-Schule (ERS) können ebenso viele Abschlüsse erreicht werden: ganz gleich, ob über die Berufseinstiegsschule, die Berufs(fach-)schule oder die Fachoberschule. Es werden Vollzeitformen und duale Berufsausbildungen angeboten. Der Schwerpunkt der ERS liegt im gewerblich-technischen und gestalterischen Bereich.

Seit August 2025 ist die Schulform BFS Dual, die den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder den Erweiterten Sekundarabschluss I zum Ziel hat, an allen drei Schulen eingeführt. Ob mit dem Hauptschul- oder dem Realschulabschluss kommend, für jede Schülerin und jeden Schüler gibt es ein passendes Angebot. Es ermöglicht den Lernenden, sich innerhalb eines Jahres auf eine Berufsausbildung oder die Klasse 12 der Fachoberschule vorzubereiten. Die Schulform ersetzt die bisherigen einjährigen Berufsfachschulen und die Fachoberschule Klasse 11. BFS Dual setzt auf Vielfalt, Praxiserfahrungen und Coaching, damit die Schülerinnen und Schüler ihren beruflichen Weg finden können. Nach einer sechswöchigen Orientierungsphase im ersten Halbjahr entscheiden sie sich für einen Schwerpunkt (siehe Schaubild). Im zweiten Halbjahr setzen sie im gewählten Schwerpunkt die breite berufliche Grundbildung fort, die sie optimal auf eine spätere Berufsausbildung vorbereitet.

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Alternativ ist im zweiten Halbjahr der sogenannte „F-Zweig“ (Ziel: Fachoberschule Klasse 12) für diejenigen Schülerinnen und Schüler passend, die ein Studium anstreben. Dort wird nach dem Modell „3 Tage Praktikum und 2 Tage Schule“ eine fundierte Basis für den anschließenden Besuch der Klasse 12 der Fachoberschule mit dem Abschluss der Fachhochschulreife gelegt.

Wer nach der 10. Klasse den Weg zum Abitur einschlagen, aber keines der städtischen Gymnasien besuchen möchte, kann im Beruflichen Gymnasium, das zentral an der Elisabeth-Selbert-Schule geführt wird, zwischen sieben Schwerpunkten wählen: Gesundheit-Pflege, Ökotrophologie, Sozialpädagogik, Wirtschaft, Gestaltungs- und Medientechnik, Mechatronik und Informationstechnik.

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