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Futter für die Stromer: Ladesäulen der Stadtwerke Hameln

Stromtankstellen auch fürs Eigenheim

veröffentlicht am 13.07.2021 um 16:27 Uhr

Und damit alles reibungslos läuft, hat das heimische Unternehmen mit Christian Bissel und Derek Hartmann gleich zwei Experten an der Hand, die sich sowohl um die Wartung der Ladesäulen als auch um Störungen und Kundenfragen kümmern. „Wir sehen, dass die Zahl der Ladevorgänge über die Jahre an unseren Säulen steil nach oben geht“, sagt Bissel, der bei den Stadtwerken seine Ausbildung zum Elektriker für Betriebstechnik absolvierte. „Früher wurde man eher belächelt, wenn man sich für ein Elektrofahrzeug interessiert. Heute ist es eine echte Alternative“, sagt Hartmann, der als Elektromeister 2013 bei den Stadtwerken Hameln einstieg und privat auch ein E-Auto fährt.

Mit der Stadtwerke-Ladekarte laden Stromkunden an den Stadtwerke-Ladesäulen günstig 100 Prozent Grünstrom und können mit ihr deutschlandweit Ladesäulen freischalten. Zudem lassen sich auch die Ladesäulen in Hameln mit den Karten anderer Anbieter nutzen. Einen Überblick, wo Stadtwerke-Ladesäulen in der Region zu finden sind, gibt es auf der Website der Stadtwerke. Dort finden Interessenten auch Informationen, wie sie ihr Haus mit einer eigenen Wallbox zur Stromtankstelle machen können. Die individuelle Beratung übernehmen die Mitarbeiter im Netzpunkt, wenn es um einen separaten Anschluss für die Wallbox geht. Wo sinnvoll und erwünscht, können die Betreiber den über die Ladebox geladenen Strom getrennt vom restlichen Haushaltsstrom erfassen lassen. Ein Elektroinstallateur setzt dafür einen separaten Zähler. Für dieses Laden bieten die Stadtwerke den Tarif „regioLADE.Strom“ an. Übrigens: Der Stadtwerke-Grünstrom erfüllt automatisch die Bedingungen der KfW-Förderungen für eine private Ladebox. Weitere Infos: www.stadtwerke-hameln.de/mobilitaet. Das Stromnetz soll nun für die steigende Zahl an Elektrofahrzeugen und Ladevorgängen fitgemacht werden. „Wir haben aktuell in Hameln eine Netzleistung von rund 65 Megawatt“, erklärt Andreas Friebe, Technischer Leiter der Stadtwerke Hameln. „Bis zum Jahr 2030 rechnen wir in der Prognose mit einer zusätzlichen Leistung von 20 Megawatt durch die Elektromobilität, die wir mit unserem Netz abdecken müssen, wenn man einen Anteil von 15 Prozent zugelassenen E-Autos zugrunde legt.“ Bei Neubaugebieten legen die Stadtwerke die Stromversorgung schon so aus, dass die zusätzlich benötigte Leistung gedeckt werden kann.


E-Mobilität

Wie ist die CO2 -Bilanz? Hält der Akku? Wo kommt der Strom her? Für die einen sind Elektroautos ökologisch notwendig, andere verknüpfen damit vor allem Probleme. Diejenigen, die sich für ein voll-elektrisch betriebenes Auto oder für ein Hybrid-Fahrzeug interessieren, sollten Argumente und Fakten kennen. Erste Informationen lassen sich zum Beispiel bei Automobilclubs wie dem ADAC finden. Auf den Internetseiten der Bundesministerien (bmwi.de, bmbf.de, bafa.de) gibt es ebenfalls Wissenswertes über die E-Mobilität. Was es aber heißt, mit einem E-Mobil auf den Straßen unterwegs zu sein, lässt sich nur selbst als Fahrer erleben. Dieses einzigartige, emissionsfreie Fahrgefühl ist schon etwas Besonders. Die Fachleute der regionalen Autohäuser informieren und vereinbaren gern Termine für Probefahrten. sar

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