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Ein ganz starker Jahrgang bei der Maler- und Lackierer-Innung Hameln

Elf Azubis freigesprochen – das macht Mut für die Zukunft

veröffentlicht am 3.08.2020 um 11:44 Uhr

 Bastian-Rene Schulz. Fotos: pr

Abstand halten und keine Feier in gebührend großem Rahmen: Das galt in Corona-Zeiten auch für die Freisprechung der Maler und Lackierer, und so musste die Übergabe der Zeugnisse und Gesellenbriefe in diesem Sommer mit nur wenigen Teilnehmern erfolgen. Dabei hätte die Maler- und Lackierer-Innung Hameln Springe Pyrmont um Obermeister Udo Walther in diesem Jahr jeden Grund zu einer richtigen Feier gehabt. Denn elf Auszubildende bedeuten so viele wie lange nicht mehr, und alle elf meisterten ihre Prüfungsaufgaben in Theorie und Praxis mit Erfolg.
 

Maler- und Lackierer-Innung Hameln - Springe - Pyrmont

Zwei von ihnen zeichneten sich dabei durch besondere Leistungen aus: Neben Marvin Garbrecht (Ausbildungsbetrieb: Maler- und Lackierermeister Frank Hübenthal, Springe), der eine „1“ in der Theorie schaffte und für seine praktische Arbeit eine „2“ erhielt, glänzte ebenso Milena-Karina Kulla. Sie wurde bei Malermeister Jürgen Wietschorke in Hameln ausgebildet, hat in ihren Zeugnissen eine „2“ in Theorie und eine „1“ in Praxis stehen, und sie bewies damit auch auf besonders eindrucksvolle Weise, dass das Maler- und Lackierer-Handwerk keine Sache nur für Männer ist.
 

Beide, so der für das Prüfungswesen der Innung zuständige Frank Hübenthal, haben nicht nur ihren Gesellenbrief erhalten, sondern auch die Zulassungsvoraussetzungen zur Begabtenförderung Berufliche Bildung erfüllt. Hierbei gibt es drei Jahre lang Fördergelder für Weiterbildungsmaßnahmen im Wert von 2400 Euro jährlich.
 

Elf neue Gesellen, dieses Ergebnis müsste der Maler- und Lackierer-Innung Hameln Springe Pyrmont Mut für die Zukunft machen. Denn immerhin sind das fünf mehr als noch im vergangenen Sommer. Doch trotz des Silberstreifens am Horizont, die Nachwuchsprobleme bleiben.
 

Für den Innungsvorstand mit Obermeister Udo Walther, Andreas Koch, Kerstin Siebert, Eric Haake, John-Peter Wache und Frank Hübenthal bleiben so nur die Erinnerungen an die Zeiten, da jährlich 20 und mehr junge Männer und Frauen ihre Gesellenbriefe erhielten. 


Der Beruf ist nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes bunt, sondern auch ebenso vielseitig wie zukunftssicher.


Dabei bietet das Maler- und Lackierer-Handwerk beste Perspektiven. Der Beruf ist nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes bunt, sondern auch ebenso vielseitig wie zukunftssicher. Umso mehr für den, der sich durch Engagement und gutes handwerkliches Können auszeichnet und die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten nutzt.
 

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