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Hyundai Ioniq 5

Mehr als emissionsfreies Fahren

veröffentlicht am 13.07.2021 um 16:27 Uhr

Im Februar dieses Jahres hat Hyundai Motor den neuen Ioniq 5 weltweit digital präsentiert. Jetzt fahren die ersten Fahrzeuge auch auf den Straßen des Weserberglandes. Der rein elektrische CUV ist das erste Modell der neuen Submarke Ioniq, unter der Hyundai bis 2024 zusätzlich zwei weitere neue Elektromodelle auf Basis der innovativen „Electric Global Modular Platform“ (E-GMP) vorstellen wird. Sowohl bei der Verwendung umweltfreundlicher Materialien als auch bei der Antriebsleistung will Hyundai mit dem Ioniq 5 Maßstäbe setzen. Die Kunden haben die Wahl zwischen Batteriegrößen mit 58 oder 72,6 kWh sowie zwischen Allrad- und Heckantrieb. Die Topversion verfügt über 225 kW/305 PS und bietet eine Reichweite von bis zu 485 Kilometern nach WLTP-Norm. Neben einer 800-Volt-Technologie für besonders schnelle Ladevorgänge bietet der E-CUV auch die Vehicle-to-Load-Funktion, mit der der Fahrer den Batteriestrom inner- und außerhalb seines Fahrzeugs nutzen kann. An einer 350-kW-Schnellladesäule lädt die Hochvoltbatterie in nur 18 Minuten von zehn auf 80 Prozent ihrer Kapazität. Eine Ladedauer von fünf Minuten genügt für eine Reichweite von 100 Kilometern nach WLTP-Norm.
 

Stadtwerke Hameln

Das kantige Design soll eine Abkehr von aktuellen Designnormen darstellen. Hyundai verwendet erstmals eine „Clamshell“-Motorhaube, die sich wie eine Muschelschale über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt. Im Innenraum setzt Hyundai den ganzheitlich ökologischen Leitgedanken des Ioniq 5 fort. Die Sitze sind mit einem Leder verkleidet, das mit Pflanzenölextrakten aus Leinsamen gefärbt und behandelt wurde. Weitere Polsterungen bestehen aus Textilien, die aus nachhaltigen Fasern wie Bio-Zuckerrohr, Wolle und Garnen auf Pflanzenbasis hergestellt werden. Hyundai verwendet dabei auch Stoffe, die aus Fasern recycelter PET-Plastikflaschen gewebt sind. Oberflächen wie das Armaturenbrett, die Schalter, das Lenkrad und die Türverkleidungen sind mit einem Polyurethan-Biolack beschichtet, der aus Raps- und Mais-Öl gewonnen wird. 

Foto: Hyundai
Foto: Hyundai

Der Ioniq 5 kann mit einem umweltfreundlichen Solardach ausgestattet werden, das über die Solarzellen Energie aufnimmt, an die Batterie überträgt und so unter optimalen Bedingungen eine zusätzliche Reichweite von bis zu 2000 Kilometern im Jahr generieren kann.

Serienmäßig sind unter anderem die 800-Volt-Technologie, Voll-LED-Scheinwerfer, LED-Rückleuchten, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, zwei 12,25-Zoll-Bilschirme für das Cockpit und das Navigationssystem, eine Rückfahrkamera, beheizbare Vordersitze sowie umfangreiche Sicherheitssysteme, darunter eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und eine intelligente Verkehrszeichenerkennung.

Als erstes Hyundai-Fahrzeug wartet der Ioniq 5 mit einem um Augmented-Reality-Funktionen erweiterten Head-Up-Display (AR HUD) auf. Es verwandelt die Windschutzscheibe auf Wunsch in einen überdimensionalen Bildschirm mit einer Diagonalen von 44 Zoll, auf dem die wichtigsten Fahr- und Fahrzeuginformationen direkt in das Sichtfeld des Fahrers projiziert werden. Ein Premium-Audiosystem von Bose mit acht Lautsprechern sorgt für ein besonders hochwertiges Klangerlebnis.
 

Autohaus Fischer GmbH

E-Fahrzeuge sicher laden

Lokale Experten wissen, was bei privaten Ladestationen beachtet werden muss

Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch – und auch schon heute sind deutlich mehr E-Bikes und E-Autos auf Deutschlands Straßen unterwegs.

Doch egal, ob E-Bike oder E-Auto: Trotz der Zunahme der öffentlichen Ladestationen ist es am komfortabelsten, das Fahrzeug zu Hause aufzuladen. Für 80 bis 90 Prozent der Strecken, die zurückgelegt werden, ist das auch vollkommen ausreichend. „Wer sich ein E-Auto oder auch ein E-Bike anschaffen möchte, tut gut daran, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, wie das Laden im eigenen Heim sicher und effizient funktioniert“, stellt Andreas Habermehl vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) fest. Wer einen Neubau oder umfassende Renovierungsmaßnahmen plant, sollte also bereits an die Voraussetzungen für eine Ladeinfrastruktur denken – selbst wenn man noch kein Elektrofahrzeug besitzt. Die Mehrkosten für vorbereitende Maßnahmen wie entsprechende Leerrohre oder einen zusätzlichen Zählerplatz sind im Vergleich zu einer Nachrüstung verhältnismäßig gering und erlauben zu einem späteren Zeitpunkt die unkomplizierte Installation einer Ladestation.

„Je nachdem, ob es sich um ein E-Bike oder ein E-Auto handelt, gibt es beim Aufladen erhebliche Unterschiede“, erklärt Andreas Habermehl. Er weist darauf hin, dass für das Laden eines Elektro-Autos eine normale Steckdose ungeeignet ist. In Frage kommen hier nur spezielle Ladestationen, sogenannte Wall-Boxen. Für die Integration der Ladeeinrichtung sollte zunächst ein Innungsfachbetrieb die vorhandene elektrische Anlage überprüfen und gegebenenfalls modernisieren. Dieser schafft dabei die nötigen Voraussetzungen für die Installation einer Ladestation und garantiert ihren sicheren Betrieb; im Schadensfall schützen Prüfprotokoll und Prüfplakette vor eventuellen Ersatzansprüchen der Versicherung.

Bei der Planung und Installation einer Ladestation für E-Bike oder E-Auto und allen Fragen rund um die E-Mobilität berät der qualifizierte Innungsfachbetrieb vor Ort. Infos gibt es auch unter www.elektrobetrieb-finden.de. ZVEH

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